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CVJM Gütersloh e.V.

Schutzkonzept

Sichere Räume, klare Ansprechwege und eine Kultur der Achtsamkeit für Kinder, Jugendliche und alle Menschen in unserer Arbeit.
Kinder und Jugendliche beim CVJM Gütersloh
Prävention

Schutz ist Haltung, Verantwortung und gelebte Praxis

Das Schutzkonzept ist ein gemeinsames Konzept der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh und ihrer Kooperationspartner*innen. Dazu gehören der CVJM Gütersloh e.V., die Evangelische Frauenhilfe Gütersloh und der Knabenchor Gütersloh e.V.

Es beschreibt verbindlich, wie wir sexualisierter Gewalt vorbeugen, wie Grenzen geschützt werden, wie Beschwerden möglich sind und welche Schritte im Verdachts- oder Krisenfall gelten. Grundlage ist das Kirchengesetz der EKvW zur Prävention sexualisierter Gewalt.

Stand Juni 2024: Das PDF umfasst 47 Seiten und ist hier lokal hinterlegt. Es gilt als gemeinsamer Rahmen für Gemeinde und angeschlossene Institutionen.

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Schutzkonzept

Verbindliche Grundlage für unsere Arbeit

Das Dokument bündelt Risiko- und Potentialanalyse, Verhaltenskodex, Fortbildungen, Personalverantwortung, Partizipation, Präventionsangebote, Beschwerdeverfahren, Notfallplan, Intervention, Rehabilitation, Kooperation mit Fachstellen und Qualitätsmanagement.

Gemeinsames Schutzkonzept, Stand Juni 2024

Orientierung

Worum es im Schutzkonzept geht

Das Konzept versteht Schutz als fortlaufenden Prozess. Es geht nicht nur um Regeln auf Papier, sondern um eine Kultur, in der Menschen aufmerksam sind, Macht reflektieren, Grenzen achten und Hilfewege kennen.

Besonders wichtig für unsere Arbeit sind klare Verantwortlichkeiten, transparente Entscheidungen, gut geschulte Mitarbeitende und eine Beteiligungs- und Beschwerdekultur, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene ernst nimmt.

Vorschau des Schutzkonzepts der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh und ihrer Kooperationspartner
Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt, Stand Juni 2024
01

Risiken erkennen

Die Risiko- und Potentialanalyse fragt regelmäßig nach gefährdeten Bereichen, Beschwerdewegen, Räumen, Fortbildungen, Hilfemaßnahmen und Transparenz. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Mitarbeitende und Leitungsverantwortliche werden einbezogen.

02

Grenzen achten

Der Verhaltenskodex ist verbindlicher Orientierungsrahmen. Er beschreibt achtsamen Umgang mit Nähe und Distanz, Körperkontakt, Sprache, Privatsphäre, Übernachtungen, digitaler Kommunikation und transparenten Regeln.

03

Beteiligung stärken

Partizipation wird als Schutzfaktor verstanden. Wer mitreden, mitbestimmen und Entscheidungen nachvollziehen kann, erlebt Selbstwirksamkeit und kann Grenzverletzungen eher ansprechen.

04

Handlungsfähig bleiben

Beschwerdeverfahren, Notfallplan, Meldepflicht, Intervention, Aufarbeitung und Rehabilitation geben Orientierung, wenn etwas passiert oder ein Verdacht entsteht.

Verhaltenskodex

„Erst fragen, dann machen.“

Das Konzept formuliert eine klare Haltung: Körperliche und emotionale Nähe sind nur gut, wenn sie von allen Beteiligten gewollt sind und keine Grenze überschreiten. Regeln und Ausnahmen müssen nachvollziehbar, begründet und transparent sein.

Was passiert bei Fragen, Beschwerden oder Verdacht?

Klare Wege statt Unsicherheit

Beschwerden ermöglichen

Beschwerden werden nicht nur als Krisenthema verstanden. Transparente Beschwerdewege schützen vor Machtmissbrauch und helfen, Probleme früh anzusprechen.

Zuständigkeiten klären

Für Gruppen und Veranstaltungen muss bekannt sein, wer ansprechbar ist. Bei Fragen zum Schutzkonzept sind Leitungsgremien, Verantwortliche und benannte Schutzkonzeptbeauftragte wichtig.

Meldepflicht ernst nehmen

Bei begründetem Verdacht einer Verletzung sexueller Selbstbestimmung durch haupt- oder ehrenamtlich Tätige sieht das Konzept die Meldestelle der EKvW vor. Für den CVJM Gütersloh werden zudem der CVJM Westbund und das Fachteam Schutzauftrag als mögliche Ansprechstruktur benannt.

Betroffene unterstützen

In Gesprächen gilt: Zeit nehmen, Glauben schenken, nicht bagatellisieren, keine suggestiven Fragen stellen und Bedürfnisse ernst nehmen. Versprechen, die nicht gehalten werden können, sollen vermieden werden.

Intervention leiten

Intervention ist Leitungsaufgabe. Ein Interventionsteam schätzt Verdacht ein, plant Schutzmaßnahmen, achtet auf Dokumentation und bezieht Fachberatung ein. Eigene kriminalistische Ermittlungen sind ausdrücklich nicht Aufgabe des Teams.

Aufarbeiten und rehabilitieren

Nach einem Fall gehören Aufarbeitung, Hilfsangebote, Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit und gegebenenfalls Rehabilitation Betroffener oder falsch Beschuldigter zur Verantwortung.

Qualitätsmanagement

Ein lebendiges Dokument

Das Schutzkonzept ist nicht mit der Veröffentlichung abgeschlossen. Es wird überprüft, aktualisiert und an Entwicklungen angepasst. Zur Qualität gehören wiederkehrende Risiko- und Potentialanalysen, Wissensmanagement, Schulungen und die regelmäßige Befassung in Leitungsgremien.

Auswertung

Konkreter Handlungsbedarf

Die letzte Auswertung nennt unter anderem die Stärkung von Beteiligungs- und Beschwerdekultur, klare Ansprech- und Vertrauenspersonen, transparente Verantwortlichkeiten sowie das Bekanntmachen von Hilfsangeboten.

FAQ zum Schutzkonzept

Welches Schutzkonzept gilt?

Grundlage ist das gemeinsame Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh und ihrer Kooperationspartner*innen, darunter der CVJM Gütersloh e.V. Das Dokument hat den Stand Juni 2024.

Wo finde ich das PDF?

Das PDF ist auf dieser Seite lokal hinterlegt und kann über die Download-Buttons geöffnet oder heruntergeladen werden.

Was ist darin konkret geregelt?

Geregelt werden unter anderem Risikoanalyse, Verhaltenskodex, Fortbildungen, Führungszeugnisse und Selbstverpflichtung, Partizipation, Präventionsangebote, Beschwerdeverfahren, Notfallplan, Meldepflicht, Intervention, Aufarbeitung, Rehabilitation, Fachstellen und Qualitätsmanagement.

An wen kann ich mich wenden?

Für Fragen zum CVJM Gütersloh ist der Kontakt über die Seite Kontakt möglich. Das Schutzkonzept beschreibt zusätzlich interne Ansprechwege, Fachberatung, Meldestelle und weitere Fach- und Beratungsstellen im PDF.

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